Hotels Sardinien

Baja Sardinia, Porto Cervo und die Costa Smeralda sind etwa 30 km vom Flughafen Olbia und 28 km vom Hafen entfernt. Wir bieten Transfers zwischen Flughafen/Hafen und Hotel an:

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  • Baja Hotels SPA
    Loc. Baja Sardinia
    07020 Arzachena (OT)
    Sardinien - Italien

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Die Geschichte und die Kunst

Einen Schritt in die Vergangenheit...

Von Olbia zum Archipel La Maddalena
Olbia ist das Zentrum der Gallura in Sardinien, und Ankunftspunkt der meisten Besucher. Die hier beschriebene Fahrt führt fast ausschließlich an der Küste entlang. Nach einem kurzen Abstecher südwärts zur Insel Tavolara, deren 600 m hohe Felsen steil aus dem Meer steigen, geht es nordwärts auf der Strasse an der Küste entlang. Das kristallklare Meer mit den verschiedenförmigen, glatten und runden, von der Natur bearbeiteten Felsen, denen die volkstümliche Tradition Tiernamen gegeben hatte, bildet ein einzigartiges Naturschauspiel. Besucher kommen vor allem wegen der landschaftlichen Schönheit und der einzigartigen Natur hierher. Auch hier fehlt es nicht an Zeugnissen neolitischer und nuragischer Kultur; Olbia bewahrt auch bedeutende Zeugnisse seines blühenden Mittelalters.

Olbia liegt in einer gut geschützten Bucht, die schon seit dem Altertum als Ankerplatz genutzt wurde. Es wurde zwischen dem 6. und 4.Jht v.Chr. von den Griechen oder Phöniziern mit seinem heutigen Namen gegründet (was reich. glücklich bedeutet). Die Römer nahmen den Ort als ersten Sardiniens 259 v.Chr. ein.

Am Hafen von Olbia nimmt man die Strasse in Richtung Golfo Aranci. Auf der Hälfte der Steigung treffen wir auf den Tempel Sa Testa; es ist einer der besterhaltenen heiligen Brunnen, verbunden mit dem Kult des Wassers aus nuragischer Zeit. Vom Golfo Aranci folgt man rechts der Beschilderung zur Costa Smeralda. An der nächsten Kreuzung geht es links nach Porto Rotondo, dem ersten touristischen Zentrum von Weltruhm dieses Küstenabschnitts. Man kann nun der Landzunge bis zur Punta della Volpe folgen und hat so einen herrlichen Eindruck der Landschaft mit ihren Felsformationen, der Macchia Mediterranea und den kleinen Stränden mit ihren Granitfelsen. Weiter in Richtung Norden treffen wir auf den bekanntesten Abschnitt der gesamten Küste: die Costa Smeralda.

Zentrum der Costa Smeralda ist die Bucht Porto Cervo mit ihren Hotels, Geschäften und Plätzen um den Yachthafen. Hinter Porto Cervo geht es zu den wunderschönen Stränden des Archipels von La Maddalena. Die Strasse folgt gen Süden der Küstenlinie des Golfo di Arzachena - rechts geht es nach Cannigione. Links fällt der Blick auf die Nurage Albucciu gleich neben einem großen Felsen.

Von Arzachena führt die Strasse nach Palau - 15 km entfernt. Auf der Rückfahrt wählen wir eine andere Route nach Cannigione. Am Meer liegen herrliche Strände und die Touristenorte Laconia und Isuledda, gleich gegenüber fällt der Blick auf die Insel Caprera. Einer der besten Plätze, um das Panorama zu genießen, ist Capo d’Orso - ein herrliches Beispiel für die fantastischen Formen, die die Natur im Laufe von Jahrhunderten geschaffen hat. Weiter geht es nach Palau mit seinem hübschen Hafen. Einen Abstecher ist das Archipel von La Maddalena wert, das aus zahlreichen Inselchen besteht. Die 4 größten sind: Santo Stefano, Caprera, La Maddalena und Spargi. Weiter in Richtung Santa Teresa di Gallura treffen wir auf den Rundweg von Tempio Pausania und Gallura.

Eine Entdeckungsreise zu Meeresgründen und antiken Funden
Es handelt sich um eine der berühmtesten Zonen Sardinien und es lohnt sich, tieferen Einblick zu nehmen. Wir sprechen von der Insel La Maddalena und den gegenüberliegenden Küstenstreifen, in dem sich Palau befindet. Diese Zone wird sowohl als Naturparadies als auch für ihre Nähe zu touristischen Zentren geschätzt: Santa Teresa di Gallura im Osten und Porto Cervo, Porto Rotondo und Golfo Aranci im Westen. Nicht zu vergessen die anderen 6 großen Inseln des Archipels (Caprera, Santo Stefano, Spargi, Razzoli, Budelli e Santa Maria), schon immer ein sicherer Hafen in einem der stürmischsten Meere des Mittelmeers.
Eine der Hauptattraktionen der Zone sind ohne Zweifel die atemberaubenden Strände und Buchten, die dank des kristallklaren Meeres zu Tauchgängen einladen. Aber Sardinien ist auch ein Ort antikster Geschichte, in der die Spuren ihrer ersten Bewohner noch überall sichtbar sind: auf jeden Schritt und Tritt begegnet man antiken Zeugnissen von großem archelogischem und kulturellem Wert. Von Palau ins Landesinnere gelangend befindet man sich in antiken Zonen, deren Namen noch heute das Emblem längst vergangener Zeiten tragen. Wie Arzachena, dessen Name aus der frühen Römerzeit stammen und ein kleines Dorf in der Nähe des gleichnamigen Golfes war.

La Maddalena
Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Costa Smeralda und die anderen Inseln des Archipels. Die Insel La Maddalena und das nahe gelegene Palau bieten viel Sehenswertes für alle Besucher der Zone. Das unvergleichliche Naturschauspiel des Nationalparks des Archipels La Maddalena sei hier an erster Stelle genannt.
Das Meer, das die Inseln La Maddalena und Palau umgibt, ist praktisch intakt und weist eine große Artenvielfalt auf. Alles lädt zu einem Tauchgang ein. Im Meer um den Archipel können noch heute alle typischen Fische des Mittelmeers gefangen werden und ein Fischereiausflug auf einem der kleinen, von hand gebauten Fischerboten ist ein unvergleichliches Erlebnis
La Maddalena dehnt sich über eine Fläche von 20 Quadratkilometern aus, die dank vieler Pfade bequen zu Fuß entdeckt werden können. Lassen Sie sich den schönsten Fußweg nicht entgehen, den Pfad Bassa Trinità, der Uferweg vorbei an blendet weißen Stränden. Auch der Pfad zur Cala d’Inferno ist bemerkenswert, durch wilde Vegetation führt er zur der am heftigsten den Winden ausgesetzten Bucht.

PALAU
Auch das Dorf Palau erreichen Sie über Wanderwege vorbei an archäologischen Fundstellen. Die Geschichte dieses Dorfs ist seit 4000 v. Chr. Von verschiedenen Völkern geprägt worden. Besonderst eindrucksvoll sind die Zeugnisse der Nuraghen, die im zweiten jahrtausend vor Christus die Insel bevölkerten und deren Bauten und Gigantengräber noch heute Aufsehen erregen: ”Li Mizzani” in der Gegend Palaus oder das Riesengrab in Sajacciu.
Besuche Sie unbedingt Capo d’Orso, hier befindet sich ein berühmtes Naturdenkmal: der stete Wind und das Meer haben in jahrtausendlanger Arbeit den harten Granitfelsen behauen bis er einem rieseigen Bären geglichen hat. Der Bärenfels findet sich schon in den Seekarten des Mittelalters.
Einen etwas anderen Ausflug können Sie unternehmen, wenn Sie Sich einer der geführten Gruppen anschließen, die die Militäranlagen besichtigen, die sowohl aus dem 19 und 20 Jhd stammen und ein eindrucksvolles Bild der militärischen Baukunst bieten. Eine der besterhaltensten Militäranlagen befindet sich auf dem Monte Altura in der Nähe von Palau, La Maddalena ist hingegen interessant wegen seines Festungssystems, daß von Nido d’Aquila bis Punta Tegge reicht

ARZACHENA
25 km von Olbia entfernt liegt dieses Dorf, dessen Namen über die romanische Zeit hinaus in die Vorzeit weist. Heute schließt Arzachena auch Cannigione ein, ein bekannter Touristenort mit seiner bezaubernden Natur und wichtigen archäologischen Funden: in diesem Gebiet finden sich viele Überreste der Nuraghen-Zeit und die Kultur “circoli tombali” di Arzachena tragt ihren Namen ihrer Fundstelle zu Ehren. Es können hier verschiedene Nuraghen-Türme besichtigt werden:. La Prisciona und in Albucciu, wo sich auch ein Gigantengrab, das Tomba Moro, befindet.

Pausania-Tempel und die Gallura

Wir empfehlen die folgenden Wanderwege: von Olbia entlang der Costa Smeralda bis Arzachena und auf dem Archipel La Maddalena.
Der andere führt, ohne das Meer aus dem Blick zu verlieren, ins Landesinnere der Gallura zwischen Berge und Granithochebenen. Der Wanderweg führt zu den wichtigsten Stellen des gallurischen Hinterlandes. Der Limbara-Berg, zweithöchste der Insel ist in seiner rauen Schönheit Symbol der Gegend. Im Westen der gallurischen Küste können die bezaubernden Felsen von Capo Testa besichtigt werden und vorbei an feinsten Sandstränden gelangt man zu den roten Felsen der Paradiesküste und der Insel Rossa.

Tempio Pausania
Der Tempel ist von Sassari aus über 67 km flüssige Strassen gut erreichbar, oder in 45 km von Olbia aus. Der Tempel ist das wichtigste Zentrum des gallurischen Hinterlandes. Hier wird der geschätzte Vermentino- und Moscato-Wein angebaut. Die bedeutendsten Denkmäler befinden sich um die Piazza Gallura herum.

Limbara-Berg 
Vom Pausania-Tempel nach Süden, die Strasse nach Oschiri nehmend erreicht man nach 7 Km Zwischen Bäumen die Hänge des Limbara-Bergs. Der Bergkomplex weist eine dichte Vegetation von Pinien, Fichten, Ginster und anderen, duftenden Sträuchern. Nach einigen Kilometern öffnet sich der Blick auf den Pausania-Tempel, Aggius und auf Calangianus vor dem rot getönten Grund der Berge Petreddu und Tundu. Von dieser Hohe aus genießt man einen ungestörten Blick auf den größten Teil Sardiniens.

Calangianus und Luras
Ein Weg durch sanfte Hügel führt vom Tempel nach Calangianus, auf der Strasse nach Olbia. Das Dorf ist durch die traditionellen Handarbeiten geprägt: hier wird die Rinde der Korkeiche verarbeitet. Im nahen Luras befinden sich wichtige Grabstätten in Dolmenform, große, in den Boden gestoßene Steinplatten die ihrerseits mit einer massiven Steinplatte bedeckt sind.

Aggius
Aggius liegt von Granitbergen vom Nordwind geschützt. Das Dorf hat mit seinen engen Gassen und in Granit erbauten Häusern seinen ursprüngliche Flair erhalten. Das Kirchegebäude aus dem 18 Jhd ist eine Besichtigung wert. Ein Panoramapfad, der um das Dorf führt gewährt herrliche Ausblicke. Die mediterrane Vegetation um das Dorf sowie eine von Granitfelsen gezierte Ebene laden zu einem besuch ein.

Trinità D’Agultu und Isola Rossa (“die Rote Insel”)
Auf der Landstraße fortfahrend hat man schöne Blicke auf das Landesinnere der Gallura, mit Korkeichenwäldern und Weidegründen. Etwas weiter gegen das Meer sieht man schon die Rote Insel und die nahe Küste.

Costa Paradiso und Vignola
An der Abzweigung zur Roten Insel geht es rechts nach Santa Teresa di Gallura, weiter zwischen der beeindruckenden Natur. Ein großes Schild weist auf die Abzeigung nach Costa Paradiso (Paradiesküste) hin. Der Blick öffnet sich auf rote Küstenabfälle und Felsen.

Santa Teresa di Gallura
Nach Vignola führt die Straße in der Nähe des Meeres zu den eindrucksvollen Felsen von Capo Testa. Santa Teresa ist eine der schönsten und angenehmsten Städte in Gallura. Die Stadt ist antiken Ursprungs und in der Nähe des ehemaligen, romanischen Dorfes Tibula, Endpunkt der Strasse. Hier fanden viele Schiffe Schutz in der geschützten Bucht und Granitbrüche waren ein wichtiger Handelszweig.

Capo Testa
Über Santa Teresa Gallura hinaus, an Ginsterbüschen und Granitfelsen vorbei kommt man zu dem Küstenvorsprung Capo Testa. Capo Testa ist durch eine Landzunge mit Sardinien verbunden und an ihren Rändern befinden sich die schönen Dörfer Santa Reparata und Colba. Die Granitformationen sind bisweilen fantastisch und bizarr und wechseln sich mit kleine Buchten ab. Es empfiehlt sich in der Nähe des Leuchtturms auszusteigen und zu Fuß dem Pfad zu folgen, der zur Küste führt. Am Meer sieht man die Granitbrüche römischen Ursprungs mit bearbeiteten Säulen und geschnittenen Blöcken.

Luogosanto
Der Ausflug geht weiter nach Palau. Auf dem Weg sieht man Porto Pozzo, hier traf der Legende nach Odisseus die Lestrigonen, riesige Kannibalen und Hirten. Etwas weiter öffnet sich die Landschaft mit herrlichen Blicken auf die Vegetation und Granitfelsen. Luogosanto liegt 2 Km von der Landstrasse entfernt. Einst von Eremiten im Hochmittelalter bewohnt kann man hier isolierte Kirchen und Burgen bewundern.

Rückkehr: Auf der Landstrasse 133 gelangt man direkt zum Pausania-Tempel.