Tempio Pausania
Die Stadt erreichte ihren kulturellen Höhepunkt im Mittelalter, als die Küsten der Gallura wegen Pirateneinfällen verlassen wurden. Ein Tempel befindet sich an den nördlichen Hängen des Limbara-Massivs, in dominanter Position den umliegenden Dörfern gegenüber. Sie sollten unbedingt die Via Roma und die Piazza Gallura besuchen, in nächster Nähe befinden sich die vollständig aus Granit erbaute Kathedrale und die im 17 Jhd. errichtete Kirche S. Croce e l’Oratorio del Rosa. Von hieraus erreichen Sie mittels der Via delle Fonti, einer Panoramastrasse die Rinaggiu-Brunnen, die für ihre wohltuenden Wasser bekannt sind. Vom Tempel aus erreicht man in einer halben Stunde den Gipfel des Monte Limbara: nach der Ortschaft Vallicciola steigt man so in ein fast alpines Ambiente auf bis zur Punta Balistreli, von wo aus man einen ungehinderten Blick auf Corsica, Olbia und ganz Gallura genießt.
Arzachena
Die Stadt war in der Römerzeit ein wichtiges Zentrum und unter dem Namen «Turubulus Maior» bekannt, was soviel wie großer Pilz heißt, dank einer Pilzförmigen Gesteinsformation nahe der Ortschaft. Das Gebiet weist auch interessante, archäologische Fundstellen auf: der Nuraghe Albucciu, der Tempel von Malchittu und die Riesengräber von Capichera und Li Lolghi. An den bezaubernden Küsten Arzachenas haben sich in den letzten 20 Jahren wichtige, touristische Zentren gebildet: Porto Cervo, Cala Battistoni, die heute als Baja Sardinia bekannt ist und Cannigione.
San Teodoro
Obwohl diese Stadt politisch dem Landkreis Nuora angehört, kann man sie der Tradition, Geschichte und Dialekts wegen als Teil Galluras ansehen, demnächst wird auch eine Landreform dies politisch bestätigen. Die Stadt, in Mitten der unberührten Natur der Hochebene, ist ein touristisches Zentrum Sardiniens.
Besuchen Sie die Strände der La Cinta, mit der landwärts gelegenen Lagune, der Cala d’Ambra und der Punta Isuledda. Im Norden die Strände Lu Impostu und die bezaubernde Küstevorsprung von Capo Coda Cavallo, von wo aus Sie einen unvergesslichen Blick auf die Inseln Molara und Tavolara genießen können. Hier liegt auch Coda di lu Furru mit seinem bezauberndem Strand.
Santa Teresa di Gallura
hatte ihren Höhepunkt in der romanischen Zeit und im Mittelalter unter dem Namen Longonsardo; nach der Zerstörung der Festungsanlage durch Piraten wurde sie verlassen. Ende des fünfzehnten Jahrhunderts errichteten die Spanier hier einen großen Turm mit dem Namen Longonsardo. Am Ende des achtzehnten Jahrhunderts beschlossen die Piemontesen die Wiederbesiedelung der Stadt unter dem Namen S. Teresa (der Königin Maria Teresa zu Ehren). So wurde die heutige Stadt erbaut mit ihrem regelmäßigen Plan und rechtwinkligen Strassen. S. Teresa bietet bezaubernde Strände und mehrere touristische Anlagen wie Mormorata in Porto Pozzo, in Valle dell’Erica und in Porto Quadro. Unterhalb der Stadt befindet sich der Strand Rena Bianca. Ein Ausflug zum Capo Testa empfiehlt sich seiner einmaligen Schönheit wegen, denn Sie können hier einmalige Granitformationen in der Valle della Luna, der Cala Spinosa und der Costa del Faro bewundern. Hier liegen auch die Strände Capicciola und Rena di ponente.
Palau
Das Dorf war einst der Verbindungshafen mit dem nahen Archipel La Maddalena. Heute ist es ein beliebtes touristisches Zentrum. In der Nähe kann der berühmte Felsen Roccia dell’Orso und die Strände des Saline-Golfs besichtigt werden. Auch der Strand Sciumara empfiehlt sich, etwas außerhalb des Dorfes an der Strasse nach Olbia gelegen. Das bekannteste Dorf der Küste von palau ist Porto Raphael, das in den 60er Jahren von dem Graf Raphael de Neville erbaut wurde. Hier findet man bezaubernde Villen, die in die unberührte natur eingebettet sind. Besuchen Sie auch den berühmten Platz in Nähe des Strandes.
Von den Felsen des nahe gelegenen Punta Sardegna mit dem bezaubernden Leuchtturm hat man einen autemberaubenden Blick auf das berühmte Archipel La Maddalena.





