Die 62 Inseln und Inselberge des Archipels erstrecken sich über 5.134 Hektar, die Meerfläche über 15.046 Hektar. Der Nationalpark hat, zwischen Land und Meer, eine Ausdehnung von 20.180Hektar. 180 Kilometer Küste. Das Archipel La Maddalena bietet eine wilde und verzaubernde Landschaft, die vom stetigen Nordwind geformt ist. Wind und Meer haben die eindrucksvollen Granitfelsen geformt. Der Archipel besteht aus den 7 Inseln: La Maddalena, wichtigste und das ganze Jahr über bewohnte Einsiedlung, das unbewohnte Caprera mit dem Haus von Giuseppe Garibaldi, der hier seine letzten Lebensjahre verbracht hat, Santo Stefano mit seinem Feriendorf und der amerikanischen Militärbase, Budelli mit dem berühmten rosa Strand an dem Korallen eine einmalige Formation bilden, Spargi, Razzoli mit seinem Leuchtturm und Santa Maria die im Sommer bewohnt ist, sowie ca. 60 kleineren Inselchen die sich in den nordöstlichen Gewässern zwischen Sardinien und Korsika befinden.
Über eine Brücke aus dem 19. Jahrhundert gelangt man von La Maddalena nach Caprera, die Insel Giuseppe Garibaldis. Der Held ließ sich 1857 dauerhaft auf der Insel nieder, starb 25 Jahre später, am 2 Juni 1882, und ist auch dort begraben. Hohe Küsten aus Granit prägen die beiden Inseln und die Einsiedelungen.
Die unzähligen Buchten, deren kristallklares Wasser den Blick bis auf den Meeresboden freigibt, mit ihren von üppigen Grün bewachsenen Granitfelsen, bieten feinste Sandstrande, die von einem in allen Blauvarianten changierenden Wasser umgeben sind.
Im ganzen Gebiet können Steineichen und Erdbeerbüsche, Pinienhaine und im Frühjahr wilde Orchideen bewundert werden. Die mediterrane Vegetation aus Myrthebüschen und Ginstersträuchern reicht bis an die Strände.





